Freie Wähler Vaterstetten e.V.
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Bürgerinitiative für Schwimmbad
Freie Wähler begrüßen den Vorstoß
16.10.2007

Die neugegründete Bürgerinitiative "Ein Schwimmbad für Vaterstetten" stellte am 6.August unter reger Teilnahme von Bürgern  ihre Ideen vor. Konkrete Pläne hat man noch nicht, soll doch zunächst eine Unterschriftenaktion breite Unterstützung sichern. Unterschriftslisten können auf der Internetseite der Bürgerinitiative heruntergeladen werden. Bereits rd. 2000 Unterschriften lassen diese Hoffnung als berechtigt erscheinen. In der Diskussion wurde aber auch klar, daß bezüglich Standort, Kooperation mit Nachbargemeinden und vor allem Finanzierung einige Hürden zu überwinden sind. Im Verlauf der Diskussion gab es bereits einige originelle Anregungen, so daß man nur hoffen kann, daß dieses Thema diesmal wirklich ernsthaft diskutiert wird. Der zuständige Ausschuß im Gemeinderat hat am 15. Oktober beschlossen, eine Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen.
Die Freien Wähler begrüßen diese Initiative. Sie waren bisher die einzige Gruppierung im Gemeinderat, die sich für ein Freibad oder einen Badesee eingesetzt hat. Sie warnen allerdings davor, durch überzogenes Anspruchsdenken ("Wellnesspark") die Kosten in unnötige Höhen zu treiben und damit die Chancen für die Machbarkeit zu reduzieren. Bereits Ende der 80er Jahre war eine mit 1,5 Mio. DM relativ günstige Initiative der "Freien" an zu hohen Ansprüchen der Gemeinderatsmehrheit gescheitert. Eine bescheidenere Lösung könnte zudem den damit verbundenen Verkehrszuwachs in Grenzen halten.
Ein Schwimmbad ist - im Gegensatz zu einem Golfplatz - nur ein kleiner "Luxus", dient der Gesundheit und steigert die Attraktivität Vaterstettens als familienfreundliche Gemeinde, eine der Voraussetzungen zur Verhinderung der befürchteten Überalterung. Unsere Kinder auf zu Fuß oder mit dem Fahrrad nicht erreichbare Bäder zu verweisen, dient weder der allseits gewünschten Verkehrsberuhigung noch der Umwelt. Viele wesentlich kleinere Gemeinden sind uns in dieser Beziehung weit voraus. Bezüglich der Finanzierung sollte man allerdings auch unkonventionelle Alternativen prüfen, wie z.B. einen Förderverein mit finanzieller Beteiligung der Bürger, wie es in anderen Ländern nicht unüblich ist. Für die Geothermie bestünde zudem die Chance, schneller die notwendige Grundauslastung zu erreichen.