Die
Freien Wähler befürworten eine baldige Realisierung der seit
langem überfälligen Umgehung von Weißenfeld. Es ist
allerdings zu befürchten, daß sich einige wenige wieder
einmal Zugeständnisse ertrotzen, nicht nur in finanzieller
Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf weiteres Baurecht wie z.B. an
der Nord-Ost-Tangente oder der Möschenfelder Straße. Dies
wäre unverantwortlich, nicht nur angesichts des Hinweises des
Gutachters, daß auf den bereits vollen Straßen der Region,
die keinen zusätzlichen Verkehr mehr aufnehmen können, auch
so schon eine weitere massive Verkehrszunahme droht, zumal
Weißenfeld nicht optimal an den öffentlichen Nahverkehr
angeschlossen ist. Die Gemeinde sollte sich nicht erpressen lassen und
bei einer breiten Zustimmung der Weißenfelder Bürger zur
Umgehung alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen.
Angesichts der Haushaltslage sind den Bürgern finanzielle
Zugeständnisse nicht zuzumuten.
Angesichts dieser Diskussion tritt die Gestaltung der Umgehung leider
zunehmend in den Hintergrund. Eine monströse Lösung wie in
Zorneding mit 7 Brücken bzw. Unterführungen, die noch dazu
aufgrund der Straßenführung und der vielen Zu- bzw.
Abfahrten den betroffenen Autofahren keinen Vorteil bringt, kann nicht
im Sinne der Steuerzahler sein, zu denen neben den rd. 700
Weißenfeldern auch die 10.000 Autofahrer zählen. Es
muß eine Lösung gefunden werden, die für alle
Beteiligten eine Verbesserung bringt.
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