Angesichts
der Dominanz der den Bürgermeister stellenden Partei haben sich
führende Persönlichkeiten fast aller für den Gemeinderat
kandidierenden Parteien und Wählergruppen (Freie Wähler, BürgerInitative „Zukunft-besser-planen“, Freie Bürger Union, SPD
und Grüne/Bündnis 90) Gedanken über eine
ernstzunehmende, mehrheitsfähige Alternative zur Wahl des
Bürgermeisters am 2. März 2008 gemacht. Diese sollte sowohl
gemeinsame kommunalpolitische Positionen dieser Gruppierungen
repräsentieren als auch integrierende, für alle Wähler
attraktive Eigenschaften aufweisen und eigene, kreative Ideen
einbringen. Durch ihre Unabhängigkeit sollte sie nicht nur
für die Anhänger der beteiligten Gruppen, sondern auch
für die Wähler der anderen Parteien eine akzeptable
Wahlmöglichkeit eröffnen.
Nach ausführlichen und angesichts der Vielfalt an politischen
Gruppierungen nicht einfachen, informellen Sondierungsgesprächen
hat sich mit Nina Marx eine Frau angeboten, die diese Erwartungen
erfüllen kann. Damit stellt sich zum ersten Mal in dieser Gemeinde
eine Frau zur Wahl, die zudem derselben Generation angehört wie
der amtierende Bürgermeister. Sie kennt das örtliche
Geschehen seit neun Jahren und hat durch ihr Engagement in
Elternbeiräten, der Zukunftswerkstatt und der
BürgerInitiative Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit
bewiesen.
Bedauerlicherweise wurde diese
Idee in die Öffentlichkeit getragen, bevor sie
von den zuständigen Gremien gebilligt werden konnte. Bei den Freien
Wählern kann man aber eine breiten Zustimmung erwarten. Nina Marx wird sich in
der kommenden Woche bei der gemeinsamen Aufstellungsversammlung von Freien Wählern und BürgerInitiative vorstellen.
Sie wird als integrierende Kraft dazu beitragen, den Sorgen und
Wünschen aller Bürger so weit wie möglich gerecht zu
werden und die kommunalpolitische Landschaft Vaterstettens zu
verändern.
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