Betreibt Orange Volksverdummung? Freie Wähler weisen Kritik der FDP als unsachlich zurück 25.1.2008
Die in der ESZ vom 24.1.2008 erhobenen Vorwürfe der FDP gegen
Freie Wähler und BürgerInitiative erweisen sich nach kurzem
Hinsehen als plumpe Verleumdung.
Während die CSU richtige Zahlen "nur" verdreht, um
hanebüchene Vorwürfe gegen die Freien Wähler zu
konstruieren, versucht jetzt auch Wachstumsfetischist Will (FDP) mit
Phantasiezahlen die von ihm mitverursachte Verschuldung und deren
besorgniserregenden Anstieg zu verharmlosen. Wer hat je von 18
Millionen Verschuldung "schwadroniert"? Ist das vielleicht das Ergebnis
der heimlichen Pläne einer künftigen CSU/FDP-Koalition? Als
Gemeinderat kann er das von ihm selbst mitverabschiedete
Haushaltsbudget von 13 Millionen für 2008, auf das Freie Wähler
und BürgerInitiative stets verweisen, schlecht als
"Volksverdummung" bezeichnen. Die fadenscheinigen
Ablenkungsmanöver von CSU und FDP zeigen, daß sie
offensichtlich keine besseren Argumente haben. Genauso absurd
ist es, den Freien Wählern die Forderung nach einem Schwimmbad
für 20 Millionen in die Schuhe zu schieben. Wir haben, wie auch
Bürgermeister Niedergesäß und die meisten
Gemeinderäte, die Initiative für ein neues Schwimmbad
begrüßt. Dabei haben aber gerade wir von Anfang an davor
gewarnt, die Kosten durch überzogenes Anspruchsdenken
("Wellnesspark") in unnötige Höhen zu treiben und damit die
Chancen für die Machbarkeit zu reduzieren. In unserem Wahlprogramm
heißt es wörtlich: "Es geht darum, die Realisierbarkeit der
vielfältigen Wünsche mit Augenmaß zu
überprüfen. Soweit eine risikofreie Finanzierung nicht
gesichert ist, müssen die knappen Mittel auf das konzentriert
werden, was für die Mehrheit der Bürger die höchste
Priorität hat."