Freie Wähler Vaterstetten e.V.
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Neue Kampagne der Freien Wähler: Argumente statt Artischocken
Anmerkungen zum Wahlkampf der CSU
13.2.2008

Zauberer, Starköche, eine Bundesministerin, der bayerische Ministerpräsident höchstselbst und sogar ein leibhaftiger (Fast-)Kaiser: ein solches Aufgebot hat es in einem Kommunalwahlkampf wohl noch nie gegeben - zumindest nicht in einer Gemeinde von der Größenordnung Vaterstettens. Dafür würde der Terminkalender der Prominenz gar nicht ausreichen. Die CSU scheut keine Kosten: Pro Kopf gibt sie ein Vielfaches von Hillary Clinton aus. Und das nicht etwa, um einen roten Platzhirsch zu erlegen oder ihm zumindest das Grünzeug zu entwenden. Nein, SPD und Grüne spielen, wie schon in der zu Ende gehenden Wahlperiode, auch in diesem Wahlkampf kaum eine Rolle. Auf Wahlveranstaltungen der CSU und in der Presse ist fast nur von einer kleinen, ansonsten meist mitleidig belächelten Gruppierung die Rede: dem "orangen Bündnis" aus Freien Wählern und BürgerInitiative. Offensichtlich die einzige Opposition, die man fürchtet. Warum wohl? Liegt es nur an den fehlenden Argumenten, daß man sich weitgehend darauf beschränkt, die Wähler mit Einladungen zu ködern, selbst verabschiedete Haushaltszahlen zu bestreiten und sich über das Minenspiel der Gegenkandidaten zu mokieren? Wenn die Wähler diese Ablenkungsmanöver durchschauen, könnten sie dem Meisterkoch die Suppe versalzen. Dann dürfte sich am Ende das Sprichwort bewahrheiten: "Wer zuletzt lacht, lacht am besten".

Hin und wieder erreichen uns auch kritische Zuschriften von Bürgern. Das ist gut so, können wir doch auf diese Weise Mißverständnisse klarstellen. Die Fragen und unsere Antworten sind oft von allgemeinem Interesse, weshalb wir sie hier - natürlich anonym - veröffentlichen. Eine dieser Zuschriften ging in Kopie auch an unseren Bürgermeister. Er hat unsere Antworten ausführlich kommentiert, ein erfreulicher Beitrag zu einer sachbezogenen Auseinandersetzung - wenn auch nicht immer sachlich, wie den Anmerkungen unseres Vorsitzenden Herbert Uhl zu entnehmen ist. Diese Diskussion gibt einen guten Überblick über die unterschiedlichen Standpunkte zu den wesentlichen Themen.
Diskussion mit Bürgermeister Robert Niedergesäß