Belagserneuerung B 304 - Freie Wähler
fordern Linksabbiegerspur und Überquerungshilfen Georg Reitsberger stellt Antrag zur Gemeinderatssitzung am
7.Mai 2009 17.4.2009
Im August 2009 soll
der Belag der B 304 zwischen Möschenfelderstraße
und Zorneding erneuert werden. Die Freien Wähler fordern in einem Antrag
ihres Gemeinderats Georg Reitsberger zur GR-Sitzung am 7.Mai 2009, daß
die Gemeinde Vaterstetten beim Straßenbauamt Rosenheim
auf die Einrichtung einer Linksabbiegerspur zur Alpenrosenstraße hinwirkt.
In diesem Zusammenhang soll auch die Errichtung von Mittelinseln auf der
Gegenseite der Linksabbiegespuren an der Alpenrosen- bzw. Arnikastraße
geprüft werden.
Das derzeitige Linksabbiegeverbot führt dazu, daß alle Anlieger
aus Alpenrosen- und Dahlienstraße einen Umweg von gut einem Kilometer
durch beengte Tempo-30-Zonen (Arnika-, Waldstraße, Kirchenweg oder
Fichtenstraße) machen müssen. Das widerspricht nicht nur dem allseits
propagierten Ziel der Verkehrsentlastung für Wohngebiete, es stellt
summiert auch eine erhebliche Zeit- und Benzinverschwendung mit der entsprechenden
Abgasbelastung für Anlieger und Umwelt dar. Die vorgeschlagene Lösung
führt zu einer Entzerrung des Verkehrs, die statt der in solchen Fällen
meist üblichen Belastung angrenzender Wohngebiete eine Entlastung bringt.
Dieses Ziel rechtfertigt in gewissem, zu prüfendem Umfang auch Mehrkosten,
zumal hier Mittel aus dem Konjunkturpaket eingesetzt werden, obwohl die Belagserneuerung
nicht dringlich erscheint.
Von Möschenfelder- bis Karl-Böhm-Straße gibt es keine Überquerungsmöglichkeit,
das Verkehrsaufkommen macht eine Überquerung fast unmöglich. Im
Zusammenhang mit dem Golfplatz in Möschenfeld hatte der Gemeinderat
einstimmig den Freizeitwert des gegenüberliegenden Waldgebietes für
die Gemeindebürger hervorgehoben. Es betrifft jedoch nicht nur Spaziergänger,
Hundehalter und Jogger, sondern vor allem auch Radfahrer, die den leider
auf der Südseite verlaufenden Radweg nur mit hohem Risiko erreichen
können. Eine Mittelinsel bietet eine sichere Überquerungsmöglichkeit,
ohne den Durchgangsverkehr zu behindern. Auch die Sicherheit für die
Linksabbieger würde erhöht. In der Vergangenheit wurden bereits
auf der Linksabbiegespur Arnikastraße stehende Fahrzeuge vom entgegenkommenden
Verkehr gerammt.