Frau Föllers Bankrotterklärung - Die Schlammschlacht geht weiter Die CSU-Gemeinderätin will mit Attacken auf die FW von den eigenen Problemen ablenken 12.12.2009
Frau
Föller's Attacken in einem Leserbrief in der ESZ v. 12.12.09
sollen wohl von der eigenen Bankrotterklärung abblenken. Statt die
Verantwortung dafür zu übernehmen, sucht sie die Schuld bei
höheren Mächten und einer 2-Mann-Fraktion. Die Gemeinde hat
selbst 2010 keine "Einnahmeausfälle", sondern die Einnahmen gehen
(gem. Prognose der Gemeinde; Lebendiges VAterstetten 11/09) auf das
normale Maß von 2006 zurück. Freie Wähler / BI haben
bereits 2007 davor gewarnt, den selbst für den Kämmerer
überraschenden Einnahmeschub nicht für Wahlgeschenke und
Prestigeprojekte zu verplempern. Dafür wurden sie im Wahlkampf
2008 erfolgreich der "Volksverdummung" bezichtigt und als "Neinsager"
verhöhnt. Dabei hätte jeder verantwortungsbewußte
Gemeinderat wissen müssen, daß auch ein Boom mal zu Ende
geht und die Kreisumlage erst mit zweijähriger Verzögerung
ansteigt.
Frau Föller weiß sehr wohl, daß die Gemeinderäte
von FW/BI häufig konstruktive Vorschläge in die Diskussion
einbringen, soweit das die von der Mehrheit gekappte Redezeit für
kleine Fraktionen zuläßt. Stimmen sie am Ende dagegen, weil
ihre Vorschläge nicht willkommen sind, beschimpft man sie als
"Neinsager". Stimmen sie mit der großen Mehrheit zu, will man
ausgerechnet ihnen die Verantwortung für die Folgen zuschieben.
Auch jetzt geht Frau Föller nicht auf meine beispielhaft
angeführten Sparvoschläge ein, mit denen ich problemlos zwei
Leserbriefspalten füllen könnte. Das beweist doch die
Sinnlosigkeit, einem Blinden das Sehen beibringen zu wollen.
Dabei bemühen sich neuerdings auch CSU-Gemeinderäte um
Einsparungen selbst bei Details, wie die Sanierung der Schule in
Parsdorf zeigte, und einen weiteren Zuschuß für den kath.
Kindergarten lehnte sogar die ganze Fraktion gegen den Willen ihres
Bürgermeisters ab. Offensichtlich will Frau Föller von diesen
Grabenkäpfen ablenken, warum sonst widmet sie einer
zahlenmäßig unbedeutenden Fraktion solche Aufmerksamkeit?
Mit dem einstigen Erbfeind SPD gibt es schon lange keine
Auseinandersetzungen mehr, FW/BI scheint die einzige ernstzunehmende
Opposition zu sein. Aber einem Georg Reitsberger vorzuwerfen, er
würde seiner Verantwortung für die Gemeinde nicht gerecht,
ist infam. Noch schlimmer wird es, wenn eine absolutistisch regierende
Partei in einer Demokratie nicht mehr kritisiert werden darf.