Freie Wähler Vaterstetten e.V.
 Gemeinsam gestalten wir die Zukunft
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Gemeinsamkeiten schaffen - Egoismen überwinden

Die wachsende Unzufriedenheit mit der Politik der Parteien führt dazu, daß sich immer mehr Bürger von der Politik abwenden. Die Wahlbeteiligung sinkt, mit der Folge, daß man die Entscheidungsgewalt denen überläßt, die am Bürger vorbei ihre eigenen Interessen verfolgen.

Auch in unserer Gemeinde zählt Parteitaktik oft mehr als die Interessen der Bürger, egoistische Motive haben Vorrang vor dem Gemeinwohl.
Die Arbeit unseres Gemeinderats leidet unter der Dominanz einer großen Fraktion. Die Information der Gemeinderäte erfolgt oft zu kurzfristig bzw. unvollständig, so daß eine fundierte Befassung mit den Themen gar nicht möglich ist. 

Gemeinsam dafür einzutreten, daß die Wünsche der Bürger wieder in den Vordergrund rücken und die unabhängigen Standpunkte deutlicher zum Ausdruck kommen, war das Ziel des Zusammenschlusses von ÜWG und Die Freien im September 2000.

Gemeinsam sollte der Gemeinderat künftig intensiver nach einem breiten Konsens suchen. Er darf nicht die ganze Arbeit auf Gutachter verlagern, und deren Vorschläge dann nur selektiv zur Kenntnis nehmen. Bei Bedarf sollte man weitere Ausschüsse einrichten, die sich dann intensiver und effizienter mit den Themen befassen könnten. Das Plenum sollte sich stärker auf Grundsatzentscheidungen und formelle Bestätigungen beschränken. Auch eine Verlagerung von Routineentscheidungen auf die Verwaltung könnte es dem Gemeinderat ermöglichen, sich stärker auf die wesentlichen Themen zu konzentrieren.

Gemeinsam mit allen Bürgern sollten die Probleme ernsthaft diskutiert werden. Die Zukunftswerkstatt war ein guter Ansatz. Diese offene und sachliche Diskussion sollte in geeigneter Form weitergeführt werden. Informationen müssen früher, umfangreicher und verständlicher verbreitet werden. Einzelne oder Gruppen dürfen keine Vorzugsbehandlung genießen.

Gemeinsam mit Nachbargemeinden und -kreisen müssen wir ein vernünftiges Regionalkonzept entwickeln, z.B. zur Lenkung der überörtlichen Verkehrsströme, einer ausgewogenen Gewerbeansiedlung, einer wirtschaftlichen Abfallentsorgung oder auch gemeinsamer Infrastrukturprojekte wie z.B. einem Schwimmbad. Wir dürfen nicht aus Egoismus knappe Ressourcen vergeuden.

  Zukunft gestalten - nicht nur verwalten