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Gemeinschaft
- Öffentliche Ordnung
| Der Zustand des
Aufzugs und der Fahrradständer
am Bahnhof
Baldham sowie zunehmende Beschädigungen und Diebstähle
von Fahrrädern erfordern eine verstärkte Überwachung. Am
besten wäre die Installation einer Videoüberwachung, die
heute
nicht mehr die Welt kostet und gegenüber den angerichteten
Schäden
sicher das geringere Übel darstellt. Die Freien Wähler
stellten dazu in den letzten Jahren mehrere Anträge, trotz
teilweiser Zustimmung des Gemeinderats wird die Lösung vom Bürgermeister noch immer verschleppt.
Immer wieder Anlaß zu Klagen geben die Rückstände der Hunde. Vielleicht bessert sich dies, nachdem seit einiger Zeit der Hundesportverein mit großem Engagement zur Erziehung von Hunden und ihren Haltern beiträgt. Die Gemeinde ist hier aber offensichtlich ebenso machtlos wie bei der Durchsetzung eines vorschriftsgemäßen Heckenschnitts. Im Grunde hat niemand ein Interesse, daß Verstöße gegen die entsprechenden Verordnungen genauso rigoros geahndet werden, wie man dies mit den Autofahrern macht. Das sollten alle im Auge haben, die immer wieder eine kommunale Verkehrsüberwachung fordern. Aber auch die Gemeinde könnte mit einer etwas gründlicheren Beseitigung des Unkrauts an den Straßenrändern mit gutem Beispiel vorangehen. Die Freien haben bereits 1997 einen längeren Schriftwechsel mit der Gemeindeverwaltung geführt und auch konstruktive Vorschläge unterbreitet. Ergebnis: Die billigste Lösung, der Einsatz von Herbiziden, wird nicht gewünscht, eine fachgerechte Versiegelung ist offensichtlich zu teuer. Hier gehen, wie so oft, die hohen Ansprüche in der Gemeinde an der Realität vorbei, also geschieht gar nichts. Das gilt auch für
die verschmutzten Containerplätze, deren Sauberhaltung zu vertretbaren
Kosten eine Illusion ist. Neuerdings werden die Container im Boden versenkt.
An der Baldhamer Post kostete diese Aktion im Zuge des Supermarkt-Neubaus
rd. DM 70.000. Ob das praktischer ist, mag jeder selbst beurteilen. |