|
|
Kindergärten
| Der im Juli 2000
aufgetretene Mangel an Kindergartenplätzen scheint inzwischen weitgehend behoben. Es wurden kurzfristige Lösungen gefunden,
und der Kindergartenneubau am Jugendzentrum sowie das Haus für Kinder am Feckl-Gelände haben für eine weitere
Entlastung gesorgt. Fragwürdig ist aber, warum ein Kindergarten einen
Turm und einen Aufzug für einige Hunderttausend Mark braucht.
Für manche Eltern kam diese Lösung jedoch zu spät. Ihre Klagen geben Anlaß, über Verbesserungen nachzudenken. Z.B., wie man die Anmeldungen besser und vor allem rechtzeitig steuern oder die Fremdbelegung durch auswärtige Kinder (das gilt natürlich nicht für am Ort Berufstätige) im Notfall reduzieren kann. Eine zentrale Anmeldung mit Aufnahmegebühren - die natürlich mit den ersten Beiträgen verrechnet werden müßten - könnte durch Vermeidung von Mehrfachanmeldungen einen zuverlässigeren Überblick über die tatsächliche Nachfrage und damit eine bessere Planung ermöglichen, sowie alle Beteiligten von lästigem Aufwand entlasten. Vorraussetzung ist natürlich, daß rechtzeitig ausreichend geeignete Plätze geschaffen werden. Wir alle sollten aber auch darüber nachdenken, ob sich die Erziehung unserer Kinder auf die Organisation von Dienstleistungen reduzieren läßt. Das gesellschaftliche Ziel müßte es sein, den Eltern dafür ausreichend Freiraum zu gewähren. Nachdenklich stimmt, wenn heute schon die Ansiedlung eines Kindergartens fast an dem befürchteten Lärm scheitert und deshalb Neubauten an Stellen errichtet werden, die kaum ein Kind zu Fuß erreichen kann. Wie glaubwürdig sind da die gebetsmühlenartig wiederholten Forderungen, Autofahrten zu reduzieren? |
Schulen
Das zur Zeit diskutierte Thema Gesamtschule ist ein Landesthema, zu dem unser Landesverband schon immer eine klare Position vertreten hat.
Jugend
| Klagen der Jugend
gibt es z.B. hinsichtlich der Eignung von Straßen und Wegen für
Rollerskater u.ä. Auch mehr zentrale Treffpunkte wären wünschenswert,
mit Sitzgelegenheiten, Skateboardflächen und preiswerter Getränkeversorgung.
Oder auch Veranstaltungen wie z.B. ein Rollerskater-Event, zu dem die Gemeinde eine oder
zwei populäre Bands einladen müßte, wie z.B. München
im Sommer im Theatron Olympiapark. Die Kosten wären sicher nicht höher
als für den Altennachmittag auf dem Volksfest oder gar die Rathauskonzerte.
Weitere Wünsche der Jugendlichen wären ein Nachschwärmer-Bus
und eine gelegentliche Verlängerung der Sperrstunde.
Positiv zu erwähnen sind die Aktivitäten des "Bürger aktiv Büro". Im Sommer führt es z.B. die Ferienspielaktion "Häuser bauen" gemeinsam mit dem JUZ durch. Dazu werden die Kinder von 9 - 18 Uhr täglich durchgehend mit Mittagessen betreut. Fur die Jugend interessant sind auch die Meetings der Au pair Mädchen, die die Integration mit deutschen Jugendlichen fördern. Auch die neue "Bernsteingruppe" - die Begegnung von behinderten mit nicht behinderten jungen Menschen - könnte man nennen. |