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Tradition und Brauchtum
Insgesamt haben wir
eine große Vielfalt an traditionellen Veranstaltungen, die aufgrund
privater Initiative den Gemeindehaushalt kaum belasten.
Einer der engagiertesten
Förderer von Tradition und Brauchtum ist unser Gemeinderat Georg
Reitsberger. Mit seinen vielfältigen und inzwischen über
die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Veranstaltungen wie der Wochenmarkt am Freitag, Kirchweih,
Wollmarkt und Leinenmarkt sowie Konzerten bekannter einheimischer Künstler
leistet er nicht nur einen
wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in der Gemeinde, sondern beweist
auch, daß man einiges auf die Beine stellen kann, ohne den Steuerzahlern
auf der Tasche zu liegen. Ein Modell, das Schule machen sollte!
Tradition ist inzwischen
auch schon der Abend im Advent, an dem "Die Freien" bayerische Volksmusik
und Geschichten präsentieren. Der Erlös kommt einer sozialen
Einrichtung in der Gemeinde zugute. 2007 waren es die Pfadfinder, die 1000 € für ihren Mannschaftsbus erhielten..
Bei der Wahrung
der Tradition sind auch unsere lebendigen Kirchengemeinden
besonders hervorzuheben.
Ein Maibaum
steht in jeder unserer Ortschaften als sichtbares
Zeichen einer lebendigen Pflege des Brauchtums.
Die Sonnwendfeier,
zunächst in Weißenfeld, seit einigen Jahren auch am Freizeitgelände,
hat sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Dieser Abend ist sicher einer der Höhepunkte im Veranstaltungskalender,
vor allem auch für die örtliche Jugend.
Diese kommt im offiziellen Vaterstetten eher zu kurz.
Besonderer Stolz der Gemeinde sind die Rathauskonzerte, seit
über 20 Jahre vom Verein "Förderer der Musikschule" veranstaltet
und vor einigen Jahren von der Gemeinde übernommen. Sie verursachen ein
jährliche
Defizit von fast 100.000 Euro, vor
allem durch Künstlerhonorare. Es stellt sich die Frage, ob man den
Kunstgenuß einer kleinen (ca. 200) und nicht gerade bedürftigen
Gruppe mit Steuergeldern subventionieren muß. Tragen diese Ausgaben
ja nicht - wie andernorts - zur Förderung des Tourismus oder ähnlichem
bei. Auf die Dauer sollte es ausreichen, wenn die Gemeinde die Räumlichkeiten
kostenlos zur Verfügung stellt - darüber hinaus sollten sich
derartige Veranstaltungen selbst tragen. Vielleicht lassen sich auch Sponsoren
finden, die das ganze über einen Trägerverein abwickeln.