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Nachhaltigkeit:
Regionalplanung
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die Zielsetzungen der Regionalplanung sind kritisch
zu betrachten. Nach Äußerungen von Wirtschaftsminister Wiesheu
(MM 31.5.2000) nimmt der Arbeitskräftemangel in Bayern rapid
zu. Gleichzeitig erwarten die Statistiker in den nächsten 50 Jahren
einen Bevölkerungsrückgang um etwa 2,2 auf 10 Millionen.
Mit diesen Perspektiven ist unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit
weder eine Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen noch ein
weiteres Siedlungswachstum sinnvoll. Die Folge wären Industriebrachen,
Strukturprobleme und verfallende Siedlungen, wie wir sie im Ruhrgebiet
und in Ostdeutschland finden.
Insofern sind auch die Bestrebungen des Regionalen Planungsverbands zu einer weiteren Verdichtung um die S-Bahnen nicht generell zu befürworten, d.h. wir brauchen auch ein neues Regionalkonzept, in das unsere Gemeinde ihre Interessen einbringen muß. Unsere Region wird dank ihrer landschaftlichen und kulturellen Qualitäten immer attraktiv bleiben. Aber: unsere Globalisierungsstrategen streben einen Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft an. Dienstleistung, Handel und Bildung werden sich durch das Internet schon bald an jedem Ort am heimischen PC oder am Handy abspielen. Die abnehmende Bevölkerung wird sich dann auf die schönsten und ruhigsten Plätze verteilen. Ballungsräume und damit auch Trabantensiedlungen wie Vaterstetten werden "ausgelichtet", die Gemeinden werden auf unbezahlbaren Investitionsruinen sitzen, unser stolzer Hausbesitz wird unverkäuflich und wertlos. |