Freie Wähler Vaterstetten e.V. 
 Siedlung und Verkehr
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Öffentlicher Nahverkehr

Die S-Bahn-Anbindung hat sich seit dem Streckenausbau und der verdichteten Zugfolge am Morgen deutlich verbessert. Zu kritisieren ist nach wie vor die Preispolitik des MVV, für die Fahrt nach München 4 Streifen zu verlangen, während es eine Station weiter nur noch 2 Streifen kostet. Mancher steigt da doch lieber auf das Auto um. Hier muß die Gemeinde mit Nachdruck auf Verbesserungen hinwirken.
Der 10-Minuten-Takt morgens und abends ist zwar eine Verbesserung, dafür kommen seit der Einführung der neuen Waggons nur noch die sog. "Langzüge", die - wie der Name schon sagt, immer voll sind.
Ein Problem ist nach wie vor die Sicherheit der Bahnhöfe, die zunehmend unter Vandalismus leiden. Dies gilt vor allem für die Aufzüge und die Fahrradständer, die zum Teil so beschädigt sind, daß man sie nicht mehr benutzen kann. Aber auch abgestellte Fahrräder werden immer öfter demoliert. Hier muß in eine verstärkte Überwachung investiert werden. Statt dessen wurde die Sicherheit durch die Lärmschutzwände noch verschlechtert.
Auch ein Taxi-Service an den S-Bahnhöfen wäre wünschenswert.

Ein Problem stellt nach wie vor der Busverkehr dar, der jedes Jahr ein Defizit von rd. 200.000 Mark verursacht. Während sich der für die Gemeinde kostenlose Segmüller-Bus (Linie 452) auch in der Auslastung gut entwickelt hat, leidet der VIP-Bus (Vaterstettener Innerörtlicher Personenverkehr; Linie 451) mit rund einem Zehntel des Fahrgastaufkommens noch immer unter unzureichendem Zuspruch, was das Defizit erklärt. Jede Fahrt wird mit mind. 7 Mark subventioniert. Es ist daher fraglich, ob man den Schwerpunkt weiter auf den innerörtlichen Verkehr von Vaterstetten und Baldham oder doch eher auf eine verbesserte Anbindung der nördlichen Ortschaften im S-Bahn-Takt legen sollte. Dort wären auch kostensparende Kooperationen mit Nachbargemeinden denkbar. Jedenfalls muß bald ein Kompromiß zwischen Attraktivität und Wirtschaftlichkeit gefunden werden, der das Defizit verringert.
Eine weiter Verbesserung wäre ein sog. "Nachtschwärmer-VIP", der die Jugendlichen sicher von den letzten S-Bahnen oder Veranstaltungen am Ort nach Hause bringt.