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Arbeit
und Gewerbe
| Auf Gewerbeansiedlung
kann man schon mit Blick auf die Einnahmen aus Gewerbesteuer nicht
verzichten. Mit rd. 8'5 Millionen im Jahr 2000 stellt sie einen der wichtigsten
Einnahmeposten der Gemeinde. Durch die Ansiedlung von Segmüller machten
die Einnahmen einen Sprung um mehrere Millionen. Trotzdem darf dies kein
Maßstab für Entscheidungen werden. Insbesondere sollte eine
Gewerbeansiedlung verkehrs- und umgebungsverträglich sein, was
insbesondere für Software-Betriebe und ähnliche Dienstleister
gilt. Für Handelsbetriebe bieten sich langfristig die Gebiete entlang
der A94 an. Diese könnten auch eine Lärmschutzfunktion haben.
Hiezu wäre ein langfristiges Gewerbekonzept gemeinsam mit Poing und Kirchheim wünscheswert, das auch eine geeignete Verkehrsanbindung (Autobahnanschlüsse, Umgehungsstraßen, öffentlicher Nahverkehr) berücksichtigt und ausgewogene Strukturen garantiert. Entsprechende Einkaufsbereiche wären vor allem für die nördlichen Gemeindeteile attraktiv, könnten dort die Wohnansiedlung begünstigen und damit den südlichen Gemeindeteil vom Verkehrs- und Siedlungsdruck entlasten. Langfristig muß man sich allerdings auch überlegen, inwieweit die heutigen Gewerbeparks im Zeichen des Internet noch Zukunft haben. Auch die Schaffung von Arbeitsplätzen scheint bei uns nicht so vordringlich wie in anderen Regionen. |