Freie Wähler Vaterstetten e.V. 
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Lärmschutz - falsche Versprechen?

Das Thema Lärmschutz steht derzeit hoch in Kurs. Lärmschutz auf Kosten der Gemeinde ist sicher dort erforderlich, wo Bürger nachträglich durch Baumaßnahmen der Gemeinde mit Lärm belastet wurden. Aber hier sind die Verursacher Bund (B 304) oder Bahn. Wo Klagen berechtigt sind, müßten auch Ansprüche gegen die Verursacher durchsetzbar sein. Das sollte auch die Gemeinde unterstützen. Darüber hinaus, bestätigte auch Ex-Bürgermeister Dingler: "Wir sind nicht verpflichtet, etwas zu tun."

Trotzdem will die SPD zugunsten einer "Vorreiterrolle" zur Halbierung des Bahnlärms nicht nur die Konzessionsabgabe einführen, die uns eine Million im Jahr kosten würde, sondern auch mit einer zusätzlichen Verschuldung nachfolgende Generationen belasten und andere Leistungen der Gemeinde einschränken. Hier sei bei den nächsten Wahlen eine eindeutige politische Entscheidung der Vaterstettener Einwohner gefordert.

Im Wahlprogramm 2001 der CSU erfährt man, daß das ganze bis zu 15 Millionen kosten kann und bis maximal 50% bezuschußt wird. Im Klartext: über 7 Millionen blieben an der Gemeinde hängen.

Hier werden bei den betroffenen Bürgern Erwartungen geweckt, die man hinterher wahrscheinlich nicht erfüllen kann oder nur mit erheblichem Schaden für den Gemeindehaushalt.
Solche Versprechen vor Wahlen sind unseriös. Sie fördern das Anspruchsdenken, statt es behutsam abzubauen.

Neben Zustimmung der Anlieger wurden aber auch schon kritische Stimmen laut. Die große Mehrheit, die woanders unter Lärm und Abgasen leidet oder für ein Haus in ruhiger Lage deutlich mehr bezahlt hat, will nicht für andere zur Kasse gebeten werden.