Freie Wähler Vaterstetten  Gemeinderatswahl 2. März 2008

Vaterstetten erlebt derzeit einen erstaunlichen Sinneswandel.
Kommunalpolitiker, die noch vor zwei Jahren - entgegen ihren Versprechungen zur letzten Wahl - eine kräftige Expansion im Rahmen der "Initiative Zukunft planen (IZp)" gefordert haben, treten jetzt verbal wieder für ein Ende von Expansion und Verdichtung ein. Die Bürger, die die aus dem permanenten Wachstum resultierenden Verkehrsprobleme schon lange satt haben, dürfte das freuen. Doch wie verläßlich sind die Versprechungen diesmal, wer wird wirklich Ernst machen mit gebremsten Wachstum?
Wer den Versprechungen der Parteien nicht mehr traut, hat bei der Gemeinderatswahl am 2. März 2008 eine verläßliche Alternative, ohne daß er das politische Lager wechseln muß.
Auf Liste 4 treten Kandidaten der seit langem in der Gemeinde etablierten Freien Wähler und der BürgerInitiative Zukunft-Besser-Planen gemeinsam an.

Die Freien Wähler gingen im Jahr 2000 aus dem Zusammenschluß der 1984 gegründeten "Freien" und der "Überparteilichen Wählergemeinschaft" (ÜWG) hervor, die bereits einen Bürgermeister stellte. Derzeit sind sie mit zwei Gemeinderäten vertreten.
Sie sind keine Partei, sondern ein Verein engagierter Bürgerinnen und Bürger. Sie greifen Themen auf, die den Einzelnen vor Ort betreffen, suchen nach sachgerechten Lösungen und setzen sich für mehr Lebensqualität in der Gemeinde ein.
Ihre Kandidaten vertreten nicht die Interessen einer Partei, sondern eine eigenständige Meinung, die die vielfältigen Interessen der Bürger widerspiegelt.

Die BürgerInitiative nimmt in Anspruch, mit ihrer engagierten Kampagne gegen die IZp den entscheidenden Anstoß für die knappe Ablehnung des Bürgerentscheids vor 2 Jahren gegeben zu haben. Aus diesem Erfolg leitet sie die Verpflichtung ab, sich um die Umsetzung der vertretenen Vorstellungen zu bemühen. Nachdem ihre Vertreter bereits maßgeblich in der Zukunftswerkstatt mitgewirkt haben, faßten sie den Entschluß, sich auch in der Kommunalwahl 2008 zur Wahl zu stellen, um die erfolgreich begonnene Arbeit im Interesse der Mehrheit der Bürger fortführen zu können.
Nach eingehender Diskussion entschieden sie sich für einen gemeinsamen Wahlvorschlag mit den Freien Wählern, da in den entscheidenden Zukunftsfragen der Gemeinde - eine zurückhaltende, auf Lebensqualität zielende Siedlungsentwicklung und eine solide Haushaltsführung - eine große Übereinstimmung besteht, die eine ausgezeichnete Grundlage für eine fruchtbare Zusammenarbeit bietet.


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