15.05.2019
Mitgliederversammlung

Am 6. Mai 2019 trafen sich die Freien Wähler Vaterstetten zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung.

Auf der Mitgliederversammlung der Freien Wähler Vaterstetten am 6. Mai 2019 wurde beschlossen, den Gemeinderat und Fraktionssprecher Roland Meier als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl 2020 zu nominieren. Der Termin der offiziellen Nominierungsversammlung steht noch nicht fest. Das Wahlprogramm soll auf einer Klausurtagung Ende Mai diskutiert werden.

Der 1.Vorsitzende Klaus Färber berichtete über die Aktivitäten des vergangen Jahres, insbesondere die Unterstützung des Landtagswahlkampfes im Herbst und die erstmalige Durchführung des Dreikönigs-Eisstockturniers auf der Eisbahn am Reitsbergerhof, das zur Tradition werden soll. Ferner konnte er über einen erfreulichen Mitgliederzuwachs von rd. 20% berichten.

Auch der Schatzmeister konnte über einen weiteren Anstieg des Kassenstands informieren, so dass der Verein für die kommenden Wahlkampf gut gerüstet ist.

Bürgermeister Reitsberger bekräftigte seine Bedenken gegen die derzeitige Umgehungsvariante von Parsdorf und Weissenfeld und verwies auf die Pläne der Autobahndirektion und der Gemeinde Haar, die allerdings noch weit von einer Konkretisierung entfernt sind. Damit käme man den ursprünglichen Vorschlägen der Freien Wähler näher.

Auch bezüglich des geplanten Gewerbegebiets nördlich der A94 bei Parsdorf konnte er zu den Grundstücksverhandlungen mit dem Freistaat noch keine Lösung in Aussicht stellen. Die Gemeinderäte betonten, dass angemessene Gewerbesteuereinnahmen und eine Lösung der zu befürchtenden Verkehrsprobleme weiterhin die Voraussetzung für eine Zustimmung sind.

Bezüglich der Pläne für einen Hort im Umfeld der neuen Schule kündigte der Bürgermeister Vorschläge in einer der nächsten Sitzungen des Gemeindrats an. Er präferiere einen Standort am westlichen Ende des Wäldchens an der Gluckstrasse, das in diesem Zusammenhang als Erholungsfläche gestaltet werden könne.

Der designierte Bürgermeister-Kandidat Roland Meier kündigte an, sich insbesondere Verkehrslösungen zu widmen, z.B. an der Bahnunterführung der Möschenfelder Straße sowie in der Zugspitz- und Wendelsteinstraße.

Einig war man sich, als Namen für die neue Schule wie bei allen anderen Schulen die Ortsbezeichnung "am Hans-Luft-Weg" vorzuschlagen, auch um dessen Verdienste für die Gemeinde (u.a. das Altenheim an der Fasanenstraße) angemessen zu würdigen. Personen ohne direkten Bezug zur Gemeinde werden abgelehnt.